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Juul-Unternehmenssprecher Tobias Gerlach: „Die Medien werfen undifferenziert die USA, uns als  dortigen Marktführer sowie die Lungenkrankheiten und Todesfälle zusammen. Diese Art der Berichterstattung ist nicht aufklärend, sondern verunsichernd. Und darunter leidet der Markt für E-Zigaretten auf der ganzen Welt.“
Juul-Unternehmenssprecher Tobias Gerlach: „Die Medien werfen undifferenziert die USA, uns als dortigen Marktführer sowie die Lungenkrankheiten und Todesfälle zusammen. Diese Art der Berichterstattung ist nicht aufklärend, sondern verunsichernd. Und darunter leidet der Markt für E-Zigaretten auf der ganzen Welt.“
© mh

„Die Konsumenten sind sehr verunsichert“

16.10.2019

... meint Juul Labs-Unternehmenssprecher Tobias Gerlach im Gespräch über die Marktfolgen der US-Lungenerkrankungen und Todesfälle unter meist jungen Dampfern.

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Was passiert da gerade in Amerika?
Was wir gerade erleben, ist eine mediale Verknüpfung von Themen, die nichts miteinander zu tun haben: E-Zigaretten, Lungenerkrankungen und jugendliche Konsumenten werden in der Berichterstattung wild vermischt. 

Schafft es Juul Labs, den Konsumenten und auch den Behörden klarzumachen, dass seine Produkte nicht der Grund für die derzeitige Epidemie sein können?
Das amerikanische CDC, das Center for Desease Control, hat offiziell festgestellt, dass die große Mehrheit der Erkrankungs- oder Todesfälle mit dem Konsum von THC bzw. einer Vitamin E-Verbindung zusammenhängen. Beide Substanzen sind in Juul überhaupt nicht enthalten. 

Sind die Dampfer auch bei uns verunsichert? Und gibt es derzeit in den USA starke Einbrüche bei den Absatzzahlen von Liquids und Pods?
Diese alle Aspekte vermischende Berichterstattung hat die Öffentlichkeit sehr verunsichert, weil medial nicht oder zu selten klargemacht wird, dass die bisherigen Befunde der amerikanischen Gesundheiitsbehörden darauf hindeuten, dass vermutlich nicht E-Zigaretten an sich, sondern illegale Schwarzmarktprodukte für diese Häufung von Krankheitsfällen verantwortlich sind.
Und natürlich spürt man das auch bei den Verkäufen: Aufgrund verunsicherter Konsumenten verzeichnet die Branche seit den ersten Meldungen über Todesfälle weltweite Rückgänge.

Welche Vorgehensweise und Argumentation empfehlen Sie den Trafikanten?
Die Kunden sind sehr verunsichert und deshalb dankbar für klare Informationen. In dieser Situation muss man die Fakten kommunizieren: Die meisten Krankheits- und Todesfälle sind ausschließlich auf irreguläre, selbst gepantschte und/oder illegale Produkte zurückzuführen.

Wie sehen Sie die Tatsache, dass Rauchverbote auch den Konsum von E-Zigaretten einschließen?
Das ist ja nicht nur inhaltlich nicht begründbar, sondern verstärkt auch den Eindruck in der Öffentlichkeit, dass Rauchen und Dampfen letztlich gleich gesundheitsschädlich seien. Es wäre auch im Sinne der öffentlichen Gesundheit, diese Fehlwahrnehmung aufzuklären. Aber dafür muss es den Herstellern und Anbietern auch möglich und erlaubt sein, die Konsumenten mit ihren Argumenten zu erreichen.

Kommen wir zur Markteinführung von Juul in Österreich: Wie ist hier die Resonanz?
Wir haben von Trafikanten wie Konsumenten sehr positives Feedback bekommen; viele Kunden sind quasi „auf der Lauer gelegen“, bis ihre Trafik Juul bekommen hat. Das stimmt uns für die Zukunft natürlich optimistisch. Juul Labs freut sich auch sehr über die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Trafikanten und der Monopolverwaltung.

 

Das vollständige Interview finden Sie ab 18. Oktober in der druckfrischen Trafikantenzeitung.